Carola Etter-Gick
Carola Etter-Gick
Gemeinderätin und Kantonsratskandidatin

Eine erfolgreiche Stadt bietet mehr Lebensqualität

Veröffentlicht am 29.06.2018 von Carola Etter-Gick | 0 Kommentar(e)

An seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat seine Vertretung für den Vorstand des «House of Winterthur» gewählt. Es galt, neben der bisherigen Silvia Gygax-Matter eine Nachfolge für den zurückgetretenen Stefan Feer zu wählen. Ich freue mich, dass sich der Rat mit 28 Stimmen für mich entschieden hat und ich somit auf meinen Fraktionskollegen folgen und mich für ein erfolgreiches Winterthur einsetzen darf.

Über die Entwicklung unserer Stadt hat sich die FDP in der «Vision Winterthur 2050» Gedanken gemacht:

Für ein Vorankommen Winterthurs kommt der ZHAW eine zentrale Bedeutung zu. Dies geschieht im Bereich der dualen Bildung, im Aufnehmen globaler Trends, im Erarbeiten eines Mehrwertes mit der lokalen Wirtschaft und im think tank „urbane Mobilität“. Die Studenten werden das Bild der Stadt laufend verändern. Winterthur wird eine junge Stadt bleiben und sich immer wieder neu erfinden. Freiräume sind sowohl für „start ups“ wie auch für die Kultur von zentraler Bedeutung. Im Bereich Arbeitsplätze gilt es, eine Willkommenskultur aufzubauen, Regulatorien abzubauen, und die Idee eines „zweiten Technoparks“ muss aufgegriffen werden. Gemeinsam mit der ZHAW wird sich ein Campus Winterthur entwickeln. Die Stadt der kurzen Wege wird zur disziplinübergreifenden Marke. 

Im Bereich Verkehr wird die Seilbahn eine Pionierrolle in der Entwicklung urbaner Mobilität spielen. „Park and fly“ ist eines der Mobilitätsmodelle, das umgesetzt wird. Mit den Überdachungen der Bahnlinie Vogelsang sowie der A1 bei Wülflingen werden zusätzlich benötigte Flächen geschaffen, und es wird der steigenden Verdichtung Rechnung getragen. 

In die vielfältige Winterthurer Kulturszene kehrt das Unternehmertum ein. Eine enge Zusammenarbeit der Institutionen ist zwingend. Freiräume für Kunstschaffende und Nutzung von Plätzen für "Kunst im Aussenraum" tragen das Thema Kultur auch näher zur Bevölkerung. Ein internationales Marketing muss aufgebaut und professionalisiert werden und mit einer Kulturmeile, welche bei der Halle 53 ihren Ausgangspunkt hat, wird eine internationale Ausstrahlung erzeugt. Diese gipfelt darin, dass Winterthur Kulturhauptstadt Europas wird. 

Nur gemeinsam können Politik, Wirtschaft und Bevölkerung unsere Stadt weiterbringen. Das «House of Winterthur» bietet einen guten Rahmen. Gerne werde ich diese Ideen dort einbringen. Ich freue mich auf mein Wirken in dieser tollen Organisation für unsere wunderbare Stadt!

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